Google · DeepMind
GA Gemini 3.7 Flash allgemein verfügbar - 13. August
Google nennt es sein bislang intelligentestes Arbeitspferd für Coding und Agenten. Herstellerangaben gegenüber Gemini 3.6 Flash: DeepSWE v1.1 von 49,0 auf 65,3 %, FrontierCode 1.1 von 34,4 auf 43,6 %, AutomationBench von 17,0 auf 30,4 %, WebDev Arena von Elo 1538 auf 1588. Kontextfenster (1.048.576 Token Input) und Knowledge Cutoff (März 2026) bleiben unverändert. Als Ursache nennt Google Entwickler-Feedback und algorithmische Änderungen, kein neues Basismodell. Unabhängige Messungen fehlen bisher.
Pricing Einführungspreis mit Ablaufdatum 31.12.2026
0,75 $ Input und 3,75 $ Output je Mio. Token - aber nur bis zum 31. Dezember 2026. Ab dem 1. Januar 2027 verdoppelt sich beides auf 1,50 $ und 7,50 $. Batch- und Flex-Inferenz kosten die Hälfte des Standardpreises. Wer jetzt kalkuliert, kalkuliert mit einem Preis, der ein Ablaufdatum hat.
Abschaltung Drei Imagen-Modelle sind ab heute weg
imagen-4.0-generate-001, imagen-4.0-ultra-generate-001 und imagen-4.0-fast-generate-001 wurden zum 17. August abgeschaltet. gemini-robotics-er-1.6-preview folgt am 31. August. Zudem übernimmt seit dem 12. August Koray Kavukcuoglu die Leitung von Google DeepMind samt Gemini-Modellentwicklung und Frontier-Forschung.
Einordnung · Controller-Perspektive
Modellpreise sind ab jetzt eine variable Größe im Forecast, keine Konstante.
Drei Bewegungen in einer Woche, und alle drei zeigen in dieselbe Richtung: DeepSeek zieht den Kampfpreis zurück und staffelt nach Tageszeit, Google verkauft günstig mit Ablaufdatum zum 31.12.2026, drei Imagen-Modelle sind ab heute schlicht nicht mehr erreichbar. Wer einen Workflow auf einem Modell aufbaut, kauft keinen Preis, sondern eine Momentaufnahme. Praktische Konsequenz: Modellkosten und Abkündigungsdaten gehören in dieselbe Liste wie Lizenz- und Wartungsverträge, mit Wiedervorlage. Und wenn Stripe sieben Milliarden für die Weiche zwischen den Modellen zahlt, ist Austauschbarkeit offenbar das wertvollere Gut als das Modell selbst.