Anthropic
Forschung Claude leistet 26 % der eigenen F&E - berichtet 18. September
Claude trägt inzwischen 26 % der KI-Forschung und -Entwicklung bei Anthropic (Stand August), von unter 1 % im Februar. Über 90 % dieser Arbeit läuft kollaborativ oder besser, nichts vollständig autonom. Nicht das Niveau ist die Nachricht, sondern die Steilheit der Kurve.
Limits Claude-Code-Wochenlimits neu justiert - 14. September
Die Baseline steigt dauerhaft um 25 % gegenüber dem Vor-Promo-Stand (Mai) für Pro, Max, Team und seat-based Enterprise. Da gleichzeitig der temporäre 50-%-Boost endet, bedeutet das gegenüber der Vorwoche effektiv -17 % (indexiert 150 → 125). Free-Pläne und verbrauchsbasierte Seats ausgenommen, 5-Stunden-Limits unverändert.
Vertikal Claude for Financial Advisors - 14. September
Eine auf Finanzberater zugeschnittene Variante - Teil desselben Musters wie OpenAIs Rechts-Modell: der generische Assistent wird domänenspezifisch.
Einordnung · Controller-Perspektive
Wenn dieselben drei Konzerne die stärksten Modelle bauen und zugleich die Prüfstelle entwerfen, ist das keine Aufsicht - das ist ein selbst finanzierter Türsteher.
Zwei Zahlen bleiben hängen: Claude leistet 26 % der Anthropic-eigenen Forschung, nach unter 1 % im Februar - die Werkzeuge bauen an ihren Nachfolgern. Und der generische Chatbot verliert Boden: Astra for Law (54 % statt 38,7 %) und Anthropics Finanzberater-Variante zeigen, dass die Wertschöpfung dorthin wandert, wo Domänenwissen zählt. Wer KI im Unternehmen plant, sollte weniger auf den höchsten Benchmark schauen als auf das Modell, das seinen konkreten Fall versteht.